digitalfilmcamp

@ H o m e B a s e L o u n g e

Archiv: April 2009

Fotos des ersten dfc 17.04.09

20. April 2009 · Keine Kommentare · Materialien

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Auftakt für Berlins erstes digitalfilmcamp

20. April 2009 · Keine Kommentare · News

Erfolgreicher Start: Rund 60 Filmemacher und web 2.0-Spezialisten kamen am Freitag, den 17. April 2009, zum ersten digital film camp (dfc) in die HomeBase Lounge und diskutierten die digitale Zukunft des Films. Hauptthema bei Berlins erstem BarCamp für Filmschaffende waren filmische Formate im web 2.0 und wie sich damit Geld verdienen lässt. Anhand von Beispielen konnten Vertreter der Medienbranche die Möglichkeiten der Herstellung, der Finanzierung und des Marketings von Filmen darstellen.

Damit ist der Startschuss für das dfc als kontinuierliches Forum gegeben, das die bereits vorhandenen Erfahrungen in der Hauptstadtregion abbildet und als Networking-Plattform eine Schnittstelle zur web 2.0-Szene schafft. Das nächste dfc findet am Freitag, den 06. November 2009, im Rahmen des 25. Internationalen Kurzfilmfestivals interfilm Berlin (03.-08.11.2009) statt.

BarCamps sind vor allem aus der tech-Szene bekannt und bestehen aus offenen Vorträgen und Diskussionsrunden. Die Inhalte werden zum Beginn der Veranstaltung mittels Whiteboards durch die Teilnehmer selbst koordiniert, die auch aufgefordert sind, einen Vortrag zu halten oder zu organisieren. Das Motto: keine Zuhörer, nur Teilnehmer! Durch diese web 2.0-basierte, interaktive Konferenzmethode entsteht eine sehr praxisbezogene Themenvielfalt mit einem hohen Networking-Faktor.

Die Veranstaltung wurde im Rahmen von achtung berlin (15.- 22.04.2009) mit freundlicher Unterstützung des Medienboard Berlin-Brandenburg präsentiert. Die HomeBase Lounge bedankt sich zudem beim media.net berlinbrandenburg, dem berliner filmforum, der Deutschen Filmakademie und Twinity.

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aktuelle Themen des dfc

17. April 2009 · Keine Kommentare · News

Filmschaffende und web 2.0 Spezialisten diskutieren aktuell folgende Themen
** crowd sourcing
** Video im web 2.0
** Film PR in 3 D
** Dramaturgie / collaborative story telling
** Live Cinema
** Marketing und Distribution im Netz
** Filmfestivals
** Stereoskopie
** Open Source
** Post Digital Strategies

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long-form content auf YouTube

16. April 2009 · Keine Kommentare · News

youtube_logoIn der näheren Vergangenheit gab es immer wieder Spekulationen, dass YouTube seine Plattform grundsätzlich auch für long-form content öffnen will. Viel wurde darüber geschrieben. Aktuell berichtet cnet über Verhandlungen von YouTube mit Sony. Zum Artikel geht es hier

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Peter Broderick - independent film distribution

16. April 2009 · Keine Kommentare · Materialien

Peter Broderick kommt aus der Filmindustrie und hat sich insbesondere einen Namen in der Independent Szene gemacht. Mit Paradigm Consulting ist er darauf spezialisiert anderen Filmemachern beratend zur Seite zu stehen. Im Zeitalter des web 2.0 haben sich viele neue Möglichkeiten für die Vermarktung von Filmen ergeben. Auf seiner Website zeigt Broderick viele davon auf. Zur Website geht es hier


peterbroderick1

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Creative Commons

16. April 2009 · 1 Kommentar · Materialien

cc_logo5Creative Commons wurde 2001 in den USA als gemeinnützige Gesellschaft gegründet um den traditionellen, restriktiven Urheberrechts-Lizenzen etwas entgegen zu setzen. CC-Lizenzen können für jedes digitale Werk individuell aus einem bestehenden, einfachen Lizenz-Katalog bestimmt werden. Gründe sein Werk über CC zu verbreiten gibt es viele, z.B. die Möglichkeit zur größeren Verbreitung des eigenen Werks. - share, reuse, remix - Mehr Infos zu Creative Commons hier

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Liste von Filmen mit CC Lizenzen

16. April 2009 · 2 Kommentare · Beispielprojekte, Materialien

Obwohl noch relativ jung und unbekannt, gibt es mittlerweile einige Beispiele für open-source Projekte im Filmbereich. Die Spannbreite reicht dabei von reinen Experimentalfilmen über Animations- und Dokumentarfilmen, bis hin zu kommerziell erfolgreichen Spielfilmen. Wir haben die Definition von open-source und creative commons mal nicht soo genau genommen und hier eine Auswahl von Projekten zusammengestellt, die man diesem `Genre´ zuordnen kann:

Abgeschlossene Projekte

  • Oceania (2008) ist der Erstlingfilms eines 17-jährigen Kaliforniers, realisiert für 4.000 US-Dollar. Der Kurzfilm war in erster Linie als Studienobjekt und Lehrstück von Regisseur Harry Dehal gedacht, brachte es aber unter einer Creatrive Commons(CC)-Lizenz zu einer größeren Zuschauerschaft.
  • Sita sings the Blues (2008) ist ein Animationslangfilm der US-Amerikansichen Künstlering Nina Paley. Veröffentlich unter der offensten aller CC-Lizenzen (theoretisch kann jeder diesen Film brennen und legal auf CD verkaufen) konnte Nina über eigene DVD-Verkäufe, Spenden und Festivalauftritte ihre Arbeit finanzieren.
  • Big Buck Bunny (2008) ist das zweite Projekt der Blender Stiftung nach Elephants Dream. Auch hier handelt es sich um einen animierten Kurzfilm, der auf der open-source Blendersoftware realsiert wurde.
  • Torno Subito (2007) ist eine italienische Spielfilmproduktion in HD, die erste unter einer CC-Lizenz.
  • Insecurity (2007) ist ein australisches Spielfilmprojekt aus der Tech-Szene. Realisiert in vier Tagen wurde der Filmzwei Monate lang editiert und ist nun entweder als kostenloser Download verfügbar und kann als DVD direkt gekauft werden.
  • Elephants Dream (2006) ist ein animierter, experimenteller Kurzfilm, der auf der open-source Software Blender animiert wurde.
  • Boy who never slept (2006) wurde von einem US-amerikanischen Studenten Solomon Rothman für weniger als 200 US-Dollar realisiert.
  • Cactuses (2006) wurde als hands-on-Lernprojekt an einer Kalifornischen Kunstschule initiiert und anschließend über das Internet frei vertrieben.
  • Star Wreck: In the Pirkinning (2005) ist eine finnische Parodie von Star Treck und eines der schönsten Beispiele für social filmmaking. Hergestellt in über sieben Jahre für ein Budget von 13.462 Euro wurde Star Wreck innerhalb von zwei Monaten ca. 2,9 Mio. Mal heruntergeladen, bis heute insgesamt über fünf Mio. Mal. In der Folge wurden die Fernsehrechte zu Star Wreck in viele Ländern verkauft. Damit haben die Filmemacher nach Aussage einer Quelle bisher insgesamt das ca. 20fache des Budgets an Umsätzen generieren können.
    Dieser Erfolg ist nicht Glück gewesen, sondern Ergebnis der jahrelangen Arbeit, die die Filmemacher in den Aufbau einer Community gesteckt haben. So gelang es ihnen z.B., eine treue Fancommunity mit mehr als 3000 Mitgliedern aufzubauen, die nicht nur mithalfen, daß Projekt zu realisieren, sondern auch später beim Vertrieb dafür sorgten, daß über 10.000 DVDs gekauft wurden. Über Merchandising und Fernseherlöse konnte ebenfalls Geld eingespielt werden.
  • CH7 (2004) ist ein Schweizer Spielfilm. Als Kritik an der kommerziellen schweizer Medienlandschaft wurde dieser Film konsequenterweise durch ehrenamtliche Arbeit hergestellt und jetzt unter einer CC-Lizenz vertrieben.
  • Route 66 (2004) entstand als erster deutscher Dokumentarfilm unter CC-Lizenz. Realisiert von drei Freunden für ca. 40.000 Euro wurde der Film über eine Million mal heruntergeladen und hat sich für die Macher über Spenden rentiert. Route 66 ist der erste Film, dessen Quellen frei verfügbar sind und auch verändert werden dürfen.
  • Dancing to Architecture (2002): Der erste open-source Film überhaupt entstand im Rahmen des “This is not Art”-Festivals, das einmal jährlich in Newcastle (Australien) stattfindet. Der Film ist eher ein Stück Videokunst als eine Dokumentation des Festivals.

Projekte in Arbeit:

  • Valkaama ist eine deutsch-polnische-Koproduktion, die als open-source Projekt im besten Sinne zu verstehen ist: der Film ist zur Zeit in noch nicht fertig, wird aber als mit einer Beta-Version gelistet. Wer interesse hat, kann an der weiteren Verfeinerung mitarbeiten.
  • Die letzte Droge ist nach Route 66 das zweite Langfilmprojekt des Netlabels VEB Film Leipzig, was sich noch in der crowd-funding Phase befindet.
  • Jahtia´s Wager ist ein Science-Fiction Project, das sich noch in der Entwicklung befindet. Über ein Wiki ist jeder aufgefordert, die Charaktere und die Backstory für diese Serie mitzuentwickeln.
  • Stray Cinema (2006) ist mehr eine Plattform als ein abgeschlossener Film. Von zwei Spaniern aufgesetzt, bietet die Plattform Material an, das von den Nutzern frei editiert und zurück auf die Seite geladen werden kann. Ziel ist es, mit einer Community Filme herzustellen, diese untereinander zu bewerten und schließlich in einem Kino zu zeigen. Für 2011 haben sich die Filmemacher das Ziel gesetzt, David Lynch als Regisseur zu gewinnen.

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Don Tapscott auf der Berlinale 2008 (video)

15. April 2009 · Keine Kommentare · Materialien

Immer wieder sehenswert: Don Tapscotts Vortrag zur Zukunft des Films bei den Berlinale Keynotes 2008

Mehr über Don Tapscott könnt ihr auf Wikipeda nachlesen. Oder informiert euch über Tapscotts Firma New Paradigm, die allerdings schon länger nicht mehr unabhängig und aktuell Teil von nGenera geworden ist.

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Jeffrey Cole auf dem Monaco Media Forum 2008 (video)

15. April 2009 · Keine Kommentare · Materialien

mehr zum Monaco Media Forum hier

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Die große Zukunft der Filmfestivals

14. April 2009 · Keine Kommentare · Materialien

Waren Filmfestivals früher in erster Linie zum Verkauf eines Filmes gedacht, haben sich in den letzten Jahren viele Publikumsfestivals entwickelt, die sich mitlerweile immer stärker von einem Kostenfaktor zu einer Erlösquelle für Filmemacher wandeln. Diverse Beiträge zum Thema in der Februar-Ausgabe von “Schnitt”  gibt es hier zu lesen.

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