- © christine kisorsy
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Erfolgreicher Start: Rund 60 Filmemacher und web 2.0-Spezialisten kamen am Freitag, den 17. April 2009, zum ersten digital film camp (dfc) in die HomeBase Lounge und diskutierten die digitale Zukunft des Films. Hauptthema bei Berlins erstem BarCamp für Filmschaffende waren filmische Formate im web 2.0 und wie sich damit Geld verdienen lässt. Anhand von Beispielen konnten Vertreter der Medienbranche die Möglichkeiten der Herstellung, der Finanzierung und des Marketings von Filmen darstellen.
Damit ist der Startschuss für das dfc als kontinuierliches Forum gegeben, das die bereits vorhandenen Erfahrungen in der Hauptstadtregion abbildet und als Networking-Plattform eine Schnittstelle zur web 2.0-Szene schafft. Das nächste dfc findet am Freitag, den 06. November 2009, im Rahmen des 25. Internationalen Kurzfilmfestivals interfilm Berlin (03.-08.11.2009) statt.
BarCamps sind vor allem aus der tech-Szene bekannt und bestehen aus offenen Vorträgen und Diskussionsrunden. Die Inhalte werden zum Beginn der Veranstaltung mittels Whiteboards durch die Teilnehmer selbst koordiniert, die auch aufgefordert sind, einen Vortrag zu halten oder zu organisieren. Das Motto: keine Zuhörer, nur Teilnehmer! Durch diese web 2.0-basierte, interaktive Konferenzmethode entsteht eine sehr praxisbezogene Themenvielfalt mit einem hohen Networking-Faktor.
Die Veranstaltung wurde im Rahmen von achtung berlin (15.- 22.04.2009) mit freundlicher Unterstützung des Medienboard Berlin-Brandenburg präsentiert. Die HomeBase Lounge bedankt sich zudem beim media.net berlinbrandenburg, dem berliner filmforum, der Deutschen Filmakademie und Twinity.
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Filmschaffende und web 2.0 Spezialisten diskutieren aktuell folgende Themen
** crowd sourcing
** Video im web 2.0
** Film PR in 3 D
** Dramaturgie / collaborative story telling
** Live Cinema
** Marketing und Distribution im Netz
** Filmfestivals
** Stereoskopie
** Open Source
** Post Digital Strategies
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In der näheren Vergangenheit gab es immer wieder Spekulationen, dass YouTube seine Plattform grundsätzlich auch für long-form content öffnen will. Viel wurde darüber geschrieben. Aktuell berichtet cnet über Verhandlungen von YouTube mit Sony. Zum Artikel geht es hier
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Peter Broderick kommt aus der Filmindustrie und hat sich insbesondere einen Namen in der Independent Szene gemacht. Mit Paradigm Consulting ist er darauf spezialisiert anderen Filmemachern beratend zur Seite zu stehen. Im Zeitalter des web 2.0 haben sich viele neue Möglichkeiten für die Vermarktung von Filmen ergeben. Auf seiner Website zeigt Broderick viele davon auf. Zur Website geht es hier

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Creative Commons wurde 2001 in den USA als gemeinnützige Gesellschaft gegründet um den traditionellen, restriktiven Urheberrechts-Lizenzen etwas entgegen zu setzen. CC-Lizenzen können für jedes digitale Werk individuell aus einem bestehenden, einfachen Lizenz-Katalog bestimmt werden. Gründe sein Werk über CC zu verbreiten gibt es viele, z.B. die Möglichkeit zur größeren Verbreitung des eigenen Werks. - share, reuse, remix - Mehr Infos zu Creative Commons hier
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Obwohl noch relativ jung und unbekannt, gibt es mittlerweile einige Beispiele für open-source Projekte im Filmbereich. Die Spannbreite reicht dabei von reinen Experimentalfilmen über Animations- und Dokumentarfilmen, bis hin zu kommerziell erfolgreichen Spielfilmen. Wir haben die Definition von open-source und creative commons mal nicht soo genau genommen und hier eine Auswahl von Projekten zusammengestellt, die man diesem `Genre´ zuordnen kann:
Abgeschlossene Projekte
Projekte in Arbeit:
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Immer wieder sehenswert: Don Tapscotts Vortrag zur Zukunft des Films bei den Berlinale Keynotes 2008
Mehr über Don Tapscott könnt ihr auf Wikipeda nachlesen. Oder informiert euch über Tapscotts Firma New Paradigm, die allerdings schon länger nicht mehr unabhängig und aktuell Teil von nGenera geworden ist.
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mehr zum Monaco Media Forum hier
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Waren Filmfestivals früher in erster Linie zum Verkauf eines Filmes gedacht, haben sich in den letzten Jahren viele Publikumsfestivals entwickelt, die sich mitlerweile immer stärker von einem Kostenfaktor zu einer Erlösquelle für Filmemacher wandeln. Diverse Beiträge zum Thema in der Februar-Ausgabe von “Schnitt” gibt es hier zu lesen.
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