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Archiv: Oktober 2009

Eindrücke von `Power to the Pixel´ in London

17. Oktober 2009 · Keine Kommentare · News

Vom 14. bis 16. Oktober fand in London zum dritten Mal “Power to the Pixel” statt. Die Konfernz ist die führende Plattform in Europa, wenn es um Fragen zur Zukunft des Filmes geht.

Die diesjährige Ausgabe wurde zum ersten Mal um den Pixel Pitch und einen Think Tank erweitert. Beim “Power to the Pixel”-Pitch am zweiten Tag wurden sieben cross-media-Projekte vor Industry-Insidern und dem Konferenzpublikum gepitch. Der Think Tank am dritten Tag versammelte noch einmal ausgewählte Experten der vergangenen zwei Tage, um über die (digitale) Zukunft des Films zu brainstormen.

Interessant waren die konkreten Erfahrungsberichte von Projektemachern:

  • Age of Stupid“, ein Film über die Folgen der Erderwärmung, war ein fesselndes Beispiel für ein Projekt, das von der Verve der Filmemacherinnen Franny Armstrong und Lizzie Gillet lebte. Um ihren Film zu finanzieren arrangierten sie ein crowd-funding, wobei Menschen, die sich für das Thema der globalen Erwärmung engagieren wollten, Anteil an dem Projekt kaufen konnten. So kamen 55.000 Pfund zusammen.

    Zur Fertigstellung des Filmes ließen die beiden Filmemacherinnen noch die Webplattform “Indie Screenings” entwickelt, mit der der Film weltweit von interessierten Institutionen und Individuen gebucht werden kann. Diese Plattform, die als Verleihplattform für Filmemacher dient, kann ab November auch von anderen Filmen genutzt werden.

  • Erfrischend war Nina Paley, die ihr Spielfilmanimationsprojekt “Sita sings the Blues” vorstellte. Nina, die sich als Künsterin versteht und die Überzeugung vertritt, dass Menschen für Kunst zahlen sollen, weil sie begeistert sind, hat ihren Film folglich unter einer komplett offenen Creative Commons Lizenz ins Netz gestellt, d.h., jeder darf ihren Film herunterladen, ihn auf DVD brennen und verkaufen (abgesehen von einigen Musikrechten von Majors, die Nina nicht hat).

    Nina hat vorgerechnet, wie sie über verschiedene Kanäle, wie z.B. DVD Verkäufe, Ausstrahlungserlöse und Festivalerlöse mit dem Film Geld verdient hat. Für Hollywood würde es nicht reichen, aber in einem anschließenden Gespräch erklärte mir Nina, dass sie noch nie so viel Geld verdient hatte, wie in den letzten Wochen nach der Veröffentlichung des Films.

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Blade Runner goes open-source

12. Oktober 2009 · Keine Kommentare · News

Es gibt inzwischen eine ganze Reihe von Filmprojekten, die freie Lizenzen nutzen, aber dieses hier dürfte doch eines der besonderen Art sein:

Blade Runner original screenshot (nicht freigegeben nach CC-Lizenz, Rechte liegen bei Blade Runner Partnership)Der Film Blade Runner von 1982 ist zweifellos ein absoluter Sci-Fi-Klassiker. Und dass der Erfolg von Filmen gerne mal mit Sequels oder Prequels in die Länge gezogen wird, ist auch nichts Neues. Ridley Scott und sein Bruder Tony gehen mit ihrer Produktionsfirma RSA allerdings einen ganz neuen Weg. Zusammen mit dem Studio Ag8 wollen sie die Fangemeinde von Blade Runner durch das Projekt Purefold dazu animieren, eigene Kurzgeschichten zu erdenken, die rund um den Hauptplot des Films spielen könnten. Zum ganzen Artikel hier

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dfc zu Gast beim Filmfest Hamburg

10. Oktober 2009 · Keine Kommentare · News

Im Rahmen des 17. Filmfest Hamburg (24.09.-03.10.09) hat am 02. Oktober ein BarCamp für Filmschaffende zum ersten Mal im hohen Norden statt gefunden. Auf Einladung von Festivaldirektor Alber Wiederspiel organisierte die HomeBase Lounge diesen Tag für interessierte Filmemacher und Webbies aus der Hansestadt.

Einen Bericht dazu findet Ihr bei Blickpunkt Film.

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