BarCamps sind vor allem aus der tech-Szene bekannt und bestehen aus offenen Vorträgen und Diskussionsrunden. Die Inhalte werden zum Beginn der Veranstaltung mittels Whiteboards durch die Teilnehmer selbst koordiniert, die auch eingeladen sind, einen Vortrag zu halten. Das Motto: keine Zuhörer, nur Teilnehmer! Durch diese interaktive Konferenzmethode entsteht eine sehr praxisbezogene Themenvielfalt mit einem hohen Networking-Faktor.
Mehr über Barcamps gibt es z.B. bei Wikipedia und bei Zeit Online zu lesen.
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John Weitzmann und Tillmann Allmer bei breitband, der Sendung für Medien und digitale Kultur auf Deutschlandradio Kultur:
In der Musik hat uns die Frage schon häufig beschäftigt: Wie verdienen die Musiker mit CC-Musik ihr Geld? Und wir nehmen zur Kenntnis: die einen verdienen tatsächlich mit Merchandizing-Artikeln und Konzerten, die anderen glauben an eine Kultur des Gebens und wollen damit gar nichts verdienen.
Ob das, was für die Musik gilt sich auch auf den Film übertragen lässt, werden wir in dieser Woche von John Weitzmann, dem juristischen Kopf von Creative Commons in Deutschland, erfahren. Anlässlich des digitalfilmcamps, einer Mikrokonferenz für open source- und creative commons geprägte Projekte der Filmschaffenden, soll diskutiert werden, wie neue Geschäftsmodelle für die CC-Filmbranche im online-Zeitalter aussehen könnten….
Mehr unter www.breitband-online.de.
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Auch wenn Hollywood daran zugrunde gehen scheint (oder zumindest so tut), die freie Abgabe von Filmen kann unter bestimmten Bedingungen zu einem Geschäftsmodell werden. Was im Software-Bereich bei der Open-Source-Software schon seit langem üblich ist, nämlich das Geldverdienen auf Basis von Inhalten, die jeder kopieren und modifizieren kann, könnte auch im Filmbereich funktionieren. Alles was dafür benötigt wird, sind angepasste Geschäftsmodelle. Dies könnte sich insbesondere für Independent-Filmer als eine interessante Alternative herausstellen.
Tim Baumann hat in seiner Diplomarbeit zu Open-Source-Film Geschäftsmodellen diese Erlösstrategien untersucht. Einige davon sind:
- Merchandisingartikel. Freie Inhalte verbreiten sich schneller und weiter, als proprietäre Inhalte. Dies gilt auf jeden Fall dann, wenn es keine groß angelegten Marketingkampagnen gibt. ‘StarWreck’ ein gutes Beispiel dafür, dass der Film selbst umsonst erhältlich ist jedoch ein substantieller Teil des Umsatzes mit dem Verkauf vom Becher bis zum T-Shirt gemacht werden kann
- Verkauf von aufgewerteten Sondereditionen, wie man das schon von alten CDs kennt, die plötzlich mit Sammelposter, alternativem Soundtrack oder Bonustracks neu aufgelegt werden. Oftmals bietet schon allein eine professionelle DVD Verpackung genug Anreiz für den Kauf eines geliebten Filmes.
- Product-Placement.
- Versioning: im Internet gibt es die normale Qualität umsonst, auf einer Blu-ray Disc bekommt man dann den Film in hoher Auflösung und z.B. Dolby Digital
- Crowd-financing: hier helfen die Fans mit, einen Film zu realisieren, in dem sie sich an den Produktionskosten beteiligen.
Bisher gibt es nur wenige Filme und Indie-Labels, die mit diesen neuen Geschäftsmodellen experimentieren, bzw. einige von ihnen schon erfolgreich realisiert haben. Daher gibt es einfach noch zu wenige Erfahrungswerte bezüglich der Vermarktung freier Inhalte. Überzeugendstes Beispiel sind bisher Energia Productions mit ihrem Film Star Wreck: In the Pirkinning, den wir auch auf unserer CC-Filmseite gelistet haben.
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Open-Source-Film? Der Begriff Open-Source ist ja eigentlich aus der Softwarewelt bekannt, kann aber auch auf die Filmwelt übertragen werden. Wie im Softwarebereich so gilt auch im Filmbereich: die Quellen müssen zugänglich sein und die Lizenzen nicht nur das Ändern erlauben (rip, mix, burn), sondern auch die Weiterverwendung zu kommerziellen zwecken. Zudem sollte das Material in einer Form vorliegen, die eine freie Bearbeitung zulässt. Dies kann zum Beispiel durch die Verwendung eines freien Videoformates erreicht werden, damit die Quelldateien auch für jedermann editierbar sind.
Wer es genau wissen will, findet hier eine detailierte Definition davon, was erfüllt sein muss, damit man von einem Open-Source-Film sprechen kann.
Auf gut Deutsch, der Film ist in seiner Gänze online frei verfügbar - und das noch legal! Wie kann man aber damit Geld verdienen?
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Nach dem Erfolg von `Star Wreck: in the Pirkinning´, der nur durch die Community von über 3000 Fans und Helfern zum Erfolg wurde, hat Regisseur Timo Vuorensola diese Erfahrungen in eine online Plattform gesteckt, mit der nun jeder eine Community um sein Filmprojekt bauen kann: wreckamovie.com.
wreckamovie ist ein Tool, daß man nutzen kann, Filmbegeisterte für sein eigenes Projekt zu gewinnen und so eine Community um ein Thema zu bauen, daß einem filmisch am Herz liegt (zugegeben, zur Zeit liegt den meisten Communitymitgliedern wohl SciFi am Herzen, aber die ersten Dokumentarprojekte sind gesichtet).
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